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Zweites Turnier der DSV-Champions-Tour im Aquaball
Im oberfränkischen Rödental richtete der Schwimmverein Coburg am 24.01.2009 den zweiten Rödentalpokal aus, der zugleich auch das zweite von fünf Turnieren der offiziellen DSV-Champions-Tour bedeutete. In vier Wertungskategorien wurde den ganzen Samstag über um den Turniersieg gespielt. Peter Demmelmayr, seines Zeichens DSV-Referent für Aquaball, war mit dem Verlauf und der Organisation des Turniers sehr zufrieden und sprach Coburg durchaus die Chance zu, auch in der nächsten Saison eine Station der DSV-Champions-Tour zu sein.
In der offenen Wertung dominierten die Teams der Dachauer Bunnyhunters. Alle vier angetretenen Mannschaften der Oberbayern konnten sich aus dem Teilnehmerfeld von elf Teams für das Halbfinale qualifizieren. Schließlich verwies die erste Mannschaft Team IV, II und III auf die Ränge - doch all das in sehr knappen und ausgeglichenen Spielen. Die deutsche Meisterschaft scheint also auch dieses Jahr nur über den Titelverteidiger, die erste Mannschaft der Bunnyhunters zu führen. Auf Platz fünf landeten die Unna Marlins, gefolgt von den Sea Cucumbers aus München, den Teams von Soest I und Soest II und den beiden Mannschaften aus Coburg, die die Aqua Tigers aus Schweinfurt hinter sich lassen konnten.
Die Jugendwertung konnte die Mannschaft aus Unna, der amtierende Titelträger, knapp vor den Soestern für sich entscheiden, die beiden Dachauer Teams platzierten sich auf den Rängen drei und vier.
In der Wertungsklasse Youngsters (bis 14 Jahre) konnten sich die Sea Cucumbers aus München den ersten Platz sichern, sie verwiesen die Teams aus Schweinfurt, Dachau und Coburg auf die Ränge. In einem etwas kleineren Becken zeigten alle Youngstersteams sehenswertes Aquaball und demonstrierten so, dass man sich um den Nachwuchs in dieser Sportart keine Sorgen machen müsse. In der Damenwertung schließlich setzte sich der amtierende deutsche Meister, die Bunnyhunters aus Dachau, durch. Dabei landete die Erste aus Dachau hauchdünn vor der eigenen Zweiten. Die Mannschaften aus Coburg, Soest und Schweinfurt komplettierten das Teilnehmerfeld in dieser Wertungskategorie, die sich immer größerer Beliebtheit unter den Teams zu erfreuen scheint. Das Coburger Turnier darf als absolut gelungen bezeichnet werden, auch wenn einige Teams kurzfristig wegen Krankheit absagen mussten.
Mark Schmidt
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